Tag 2

Leon blieb lange im Zelt und so konnte ich lange nicht abbauen. Ich wünschte mir den angedachten Bus. Wie schön es doch sein muss, einfach loszufahren. Soll der Kleine doch im Bett bleiben... Aber so muss eben abgebaut werden!
Einige Flaschen und etwas Plastikmüll fand ich in der Nähe des Rastplatzes und nahm alles mit. Den Reifen ließ ich dort, der wäre sicher zu schwer geworden. Unterwegs ließ sich dann noch eine Pfandflasche finden, die an der Bushaltestelle Gesellschaft aus dem Mülleimer bekam. Mal schauen wo ich die entsorgen kann!
Durch den Wald musste ich nun erstmal schieben und Leon musste laufen. Anders wäre es nicht gegangen. Gestern noch wollte er laufen, heute nicht aber gut, wir schafften es.

 

Onyx fand Wasser in einem Schlammloch. Nun wurde er seinem Namen wenigstens bis zum Bauch gerecht, er war schwarz! Die einzige zugängliche Badestelle verpasste ich dann auch noch und nun kann ich nur hoffen, dass es abtrocknet.

 

 

 

Heute überwinden wir ziemliche Höhen und wieder wünsche ich mir das Auto. Beine und Hintern tun einfach weh. Aber ich esse auch irgendwie wenig. Als wir endlich den Radweg wieder fanden wurde es erst leichter der Radstraße durch den Wald zu folgen, doch bald kamen wieder recht steile Hügel. Oben auf dem zweiten hohen kam endlich ein Rastplatz mit Häuschen und ich konnte uns etwas kochen. Es ist zum Glück nicht so heiß heute!
Es gab Kartoffeln, Möhren, frische Brennesseln und den Rest vom Rindfleisch (daran hatte ich gedacht).

Für meine letzte Wanderung nahm ich noch an einer Kräuterwanderung teil und ich kann so etwas nur jedem empfehlen, der in irgendeiner Form wandern möchte. Das Essen wächst am Wegrand, man muss es nur finden!

 

 

 

Gömnigk haben wir erreicht, aber wie?! Zuerst führte uns der R1 nach Beelitz um uns dann zurück nach Fichtenwalde zu führen. Dadurch sind wir einen ziemlichen Umweg gefahren, der durch das viele Auf und Ab sehr viel Kraft kostete. Um abzukürzen, fuhren wir dann vor Fichtenwalde den Brücker Weg entlang, der sich in einen sandigen Waldweg verwandelte und wieder Kraft und Zeit kostete. Immerhin konnte Leon etwas laufen. Dann ging es nach Brück. Beim dortigen Netto gab es Nüsse in Massen im Container! Einige konnte ich mitnehmen aber zu viele konnten nicht gerettet werden. Immerhin hatte ich so ein Gastgeschenk für die Mühle parat. In der Gemeinschaft alte Mühle Gömnigk haben wir vor etwas mehr als zwei Jahren probegewohnt und nun konnten wir dort eine Nacht verbringen. Danke ihr Lieben für eure Spontanität und eure Gastfreundschaft :)
Diese Nacht gab es keine Wildschweine, nur massenhaft Mücken.

Auch habe ich festgestellt, dass ich das Ladekabel für’s Handy vergessen habe. Zum Glück konnte ausgeholfen werden, aber ich muss nun echt aufpassen und bei jeder Gelegenheit nachfragen, ob es geladen werden kann. Bloggen kann ich darüber eh leider nicht, dafür ist der Computer zuständig.

 

 

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