Tag 6

So schnell es ging, sind wir losgefahren. Nun fiel Leon auch auf, dass es „hier komisch riecht“. Gefrühstückt haben wir an der Fähre Brachwitz. Es gab Müsli mit Banane und Apfel für mich und containerte Mango, die wirklich lecker war, für Leon, der, als sie alle war, nach "noch mehr Mango" verlangte, war aber leider nicht... Die Mango war schon leicht schrumpelig, aber dennoch super lecker. Schade eigentlich, dass die Läden die Mangos wegwerfen, wenn sie wirklich lecker sind! Nach dem Frühstück brachte uns die Fähre dann für 60 Cent (10 Cent Leon, 50 Cent das Rad mit mir) über die Saale.

 

Es war gar nicht so weit zu fahren, bis wir den ersten Stadtteil von Halle erreicht hatten. Nur der Radweg führte uns komisch, nicht an der Saale entlang sondern durch einen Wald und dann die Straße. Wir suchten die Innenstadt oder einen Marktplatz und ich fragte mich durch.  Den Marktplatz fanden wir zwar nicht, aber einen großen Brunnen mit Fontäne, der war natürlich toll! Hier machten wir Rast und ich recherchierte in Sachen Unterkunft.

Wir wollten fast aufbrechen, da gesellten sich zwei ältere Paare zu uns, die ziemlich begeistert waren und mir das Peißnitzhaus empfahlen. Lieben Dank dafür! Das Zelt durften wir aufstellen, ich bekam Strom und die Nacht war gerettet.

 

Leider hatten wir nun auch unseren ersten Unfall. Leon fragte immer wieder warum denn umfallen doof ist, und nunja, nun sind wir einmal umgefallen! Es war ziemlich doof! Aber es ist nicht großartig etwas passiert. Allerdings hab ich nun eine ziemliche blutige Schramme am Fuß.

 

So, und weil wir diese Nacht im Zelt schliefen gewitterte es schon mal am Nachmittag. Und am Abend fing es an zu schütten. Pierre Maria von Zauberstein, ein Feuerkünstler, sprach mich an und bot mir eine Dusche. Als ich sagte, dass ich eher auf der Suche nach einer Unterkunft gewesen wäre, nun ja aber eine hätte, sagte er, dass seine Wohnung zwar sehr klein wäre, es aber auch ginge. Nun ja. Er schaute auf seine Wetter-App und beschloss, dass es zu stürmisch werden würde und es besser wäre, wir würden mitkommen und tatsächlich bei ihm schlafen. Im Regen bauten wir schnell das Zelt ab, ich stopfte alles in den Hänger, nahm zum Glück das Handy, allerdings auch das Ladekabel mit. Wir fuhren zu ihm, es war nicht weit, wenn auch etwas „hügelig“, nach oben. Leon war tierisch müde und protestierte lautstark über den Regen und die Kälte.

 

 

 

In der Küche fand sich Platz für unsere Matratze, denn es war wirklich eine kleine Wohnung!  Alles Andere wurde irgendwie im Flur untergebracht, incl. Oberzelt, welches trocknen musste.

 

 

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