Tag 7

Wir stellten fest, dass wir beide auf Gemeinschaftssuche sind und ähnliche Vorstellungen von Gemeinschaft und vom Leben haben. Er lud uns ein länger, zu bleiben. Also blieben wir noch etwas länger, brachten nach dem Frühstück das Kabel zurück und suchten gemeinsam nach Land bzw. überlegten, was man machen kann. So kam auch die Idee des autarken Schullandheims wieder in meinen Sinn.

 

Also verbrachten wir Zeit im Peißnitzhaus, am Strand der Saale, in der Leon badete, Leon machte Mittagsschlaf in Pierre’s Wohnung und wir trafen uns mit einer Freundin von ihm und ihren Kindern, danach gingen wir wieder ins Peißnitzhaus und trafen noch andere Familien, die sogar auch auf Gemeinschaftssuche waren.

Die Pause war gut. Leon musste Stress loswerden und weinte viel.

Jedoch war der Stillstand schön und anstrengend zugleich. Unser Treffen trieb mich etwas. Immerhin waren es noch ca. 140km bis zum ersten Ziel und einen Teil mussten wir so oder so nun schon wieder mit dem Zug fahren.

Ich merkte auch beim Recherchieren nach Land, dass ich mehr zu Brandenburg tendiere, Pierre hingegen bleibt lieber, aufgrund seiner Kunst und seiner Aufträge, in der Nähe von Halle.

 

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